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Aktua­li­siert am 

08. Februar 2023

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Lese­dauer: 5 Min.

Checkliste: 5 Fragen, die du dir bei der Planung deiner Homepage stellen solltest

Jaaa, ich weiß: Es ist verdammt verlo­ckend, mit dem Stöbern nach tollen Webde­signs und Themes (Vorlagen) ins Aben­teuer eigene Home­page“ zu starten. Aber: Das ist leider keine gute Idee, denn damit zäumst du das Pferd sozu­sagen von hinten auf und riskierst, immer wieder alles umschmeißen und nochmal von vorne anfangen zu müssen.

Warum das denn Nadine?“, fragst du dich jetzt vielleicht.

Checkliste Homepage Planung

Nun, solange du für dich keine klaren Antworten auf bestimmte Fragen parat hast, würdest du mit dem Projekt Home­page völlig ins Blaue hinein starten. Das wäre in etwa so, wie wenn du bereits die Küche, Fliesen und Vorhänge bestellen würdest, bevor du über­haupt einen Bauplan für dein Traum­haus anfer­tigen hast lassen.

Mein Tipp

Je inten­siver du dich VOR Beginn deines Home­page-Projektes damit ausein­an­der­setzt, umso schneller kommst du ans Ziel: deine fertige Home­page, die 247 für dich arbeitet! So vermei­dest du auch unnö­tiges Chaos und Umwege, die meist mit jeder Menge Mehr­auf­wand und höheren Kosten verbunden sind.

Ich stehe dir gerne mit Rat und Tat zur Seite: Sobald du so weit bist, dich dem Projekt Home­page zu widmen, kannst du auf meine Ange­bots­seite schauen und wenn du meinst Das könnte gut passen mit Nadine!“, buch dir dort dein kosten­loses Erstgespräch.

Fünf Fragen fürs Planen deiner Homepage

Ich habe die wich­tigsten Fragen, die du bei der Planung deiner Home­page beant­worten soll­test, für dich zusam­men­ge­fasst. Du wirst fest­stellen: Irgendwie sind alle Fragen mitein­ander verwoben und deine Antworten auf jede einzelne Frage führen zu weiter­füh­renden Fragen, die du aller­dings erst beant­worten kannst, wenn du dir über deine Antwort auf die jewei­lige Ausgangs­frage im Klaren bist.

Klingt kompli­ziert? Ist es aber gar nicht – probier’s einfach aus:

Frage 1: Was willst du mit deiner Homepage erreichen?

Klar kannst du einfach eine stati­sche Visi­ten­karte“ ins Netz stellen, auf der du deine Kontakt­daten, Öffnungs­zeiten und den Anfahrtsweg veröf­fent­lichst und das war’s.

Viel ziel­füh­render und lukra­tiver ist es aber, wenn du für dich fest­legst, was du mit deiner Home­page errei­chen möch­test, also auf welches Ziel sie einzahlen soll. Wenn du das klar hast, kannst du alle weiteren Schritte darauf ausrichten, dass sie dieses Ziel auch best­mög­lich erfüllt.

Mögliche Ziele können sein:

  • Image aufbauen
  • Bekannt­heit steigern
  • Produkte verkaufen
  • Erst­ge­spräche generieren
  • Wissens­da­ten­bank aufbauen, um sowas wie ein Wiki­pedia für deine Branche zu werden
  • Exper­tise zeigen
  • nütz­liche Infor­ma­tionen bereitstellen
  • möglichst viele Seiten­auf­rufe gene­rieren, um für poten­zi­elle Koope­ra­tions- und Werbe­partner inter­es­sant zu sein
  • bestehende Kundinnen und Kunden an dein Unter­nehmen binden
  • Abon­nenten für deinen Mitglie­der­be­reich gewinnen
  • Down­loads für dein kosten­pflich­tiges E‑Book generieren
  • Verbin­dung und Vertrauen schaffen

Deine Antwort auf diese Frage ist eng verknüpft mit Frage Nummer 2.

Frage 2: Wen willst du mit deiner Homepage ansprechen?

Ich weiß: Dir graut davor, dich fest­zu­legen, weil du denkst, damit schränkst du dich komplett ein. Dabei kannst du mit deinem Angebot doch soooo vielen helfen! Eigent­lich … ALLEN. Stimmt’s?

Sorry, aber an der Stelle muss ich dich auf den Boden der Realität zurück­holen: Alle“ ist keine Ziel­gruppe. Auch Coaches“ nicht. Nein, Mütter“ auch nicht. Tut mir wirk­lich leid. 😅

Als Trost kann ich aber auch Entwar­nung geben: Nein, du musst als Ziel­gruppe NICHT die nischigste Nische fest­legen wie zum Beispiel Menschen mitt­leren Alters, die im Büro arbeiten und schon mal einen Band­schei­ben­vor­fall hatten”, wenn du beispiels­weise Physio­the­ra­peutin oder Masseur bist.

Über­lege dir statt­dessen, was der gemein­same Nenner deiner Ziel­gruppe ist. Welches Bedürfnis oder Ziel, welche Probleme oder Träume haben die Menschen, mit denen du am liebsten arbeiten möch­test – was vereint sie?

Im Falle der Ziel­gruppe von Physio­the­ra­peutin oder Masseur könnte der gemein­same Nenner sein:

  • dass sie bis ins Renten­alter möglichst beweg­lich sein wollen
  • dass sie nach einem Unfall wieder in ihre volle Kraft kommen wollen
  • dass sie einen Ausgleich zu ihrem Bürojob suchen, weil sie dort den ganzen Tag vor dem Bild­schirm sitzen
  • dass sie nach einer Opera­tion wieder richtig fit werden wollen

Wichtig ist auch, zu wissen, auf welcher Bewusst­seins­stufe deine Ziel­gruppe steht: Ziehen sie dich bzw. dein Angebot bereits als mögliche Lösung für ihr Problem in Betracht, sind sie also schon kauf­be­reit? Oder wissen sie noch gar nicht, wie eine mögliche Lösung für ihre Heraus­for­de­rung über­haupt aussehen könnte und wollen sich erstmal nur informieren?

Je nachdem, wie deine Antworten hier ausfallen, soll­test du die Struktur, Inhalte und Funk­tionen deiner Home­page ausrichten.

Frage 3: Welche Struktur braucht deine Homepage?

Du kannst die Struktur deiner Home­page mit der Archi­tektur eines Hauses verglei­chen: Wie sind die einzelnen Seiten und Beiträge (wenn du auch einen Blog hast) ange­ordnet, grup­piert und mitein­ander verknüpft?

Eine logi­sche Struktur macht es den Besu­che­rinnen und Besu­chern leicht, sich auf deiner Seite zurecht­zu­finden und möglichst schnell zu finden, wonach sie suchen. Oder sich einen Über­blick zu verschaffen, worum’s bei dir geht und was sie bei dir bekommen können.

Im Webde­sign spre­chen wir gern von der soge­nannten 2‑Klick-Regel: Sie besagt, dass jeder Inhalt deiner Home­page für User mit maximal zwei Klicks zu errei­chen sein sollte. Damit erhöhst du die Nutzer­freund­lich­keit deiner Website enorm und vermei­dest, dass Besu­cher sich durch zig Unter­seiten klicken müssen, bis sie ans gewünschte Ziel gelangen.

Abhängig von Ziel und Ziel­gruppe (Frage 1 und 2) legst du die Struktur deiner Home­page fest und entschei­dest, wie viele und welche Unter­seiten du brauchst und ob even­tuell auch ein Blog sinn­voll ist.

Wenn du zum Beispiel deine Exper­tise zeigen und für dein Thema bekannt sein möch­test, empfehle ich dir auf jeden Fall, regel­mäßig zu bloggen. So können dich deine Lese­rinnen und Leser immer besser kennen­lernen und Vertrauen zu dir aufbauen. Außerdem bekommen sie dadurch Einblick in deine Werte, Einstel­lungen und Arbeits­weise – das schafft Verbin­dung und Identifikation.

Frage 4: Wer erstellt die Inhalte für deine Homepage?

Du weißt nun, welche Seiten du für deine Home­page brauchst – nun gilt es, diese zu befüllen. Die größten Inhalts”brocken” für deine Website sind die Texte und Bilder.

Überleg dir schon mal, wen du für die Fotos (von dir /​deinen Produkten /​deiner Loca­tion) enga­gieren könn­test. Viel­leicht kennst du ja jemanden, viel­leicht musst du aber auch erst suchen.

Bei den Texten ist es ähnlich: Schreibst du sie selbst? Dann soll­test du auf jeden Fall ausrei­chend Zeit dafür einplanen. Möch­test du das Texten ausla­gern? Dann kannst du schon mal anfangen, deine Fühler auszu­stre­cken – eine Texterin /​einen Texter zu finden, die oder der wirk­lich gut zu dir passt und sich voll und ganz in dich, dein Busi­ness und deine Ziel­gruppe einfühlen kann, braucht Zeit.

Frage 5: Wie soll deine Homepage aussehen und welche Funktionen soll sie erfüllen?

Jetzt erst kommt der Teil, mit dem sich viele am liebsten gleich als Erstes beschäf­tigen würden: das Design (Farben, Layout, Typo­grafie) und die Funk­tio­na­li­täten. Lies dir dazu gerne auch meinen Beitrag Powertrio für deine Home­page durch.

Nachdem du aber nun die ersten vier Fragen durch hast, ist dir klar, warum dieser Part erst zum Schluss dran­kommt, oder?

Genau: Ein Online­shop erfor­dert andere Funk­tio­na­li­täten als ein Blog. Rentner haben andere Bedürf­nisse als Teen­ager oder frisch geba­ckene Mamas.

Ziel und Ziel­gruppe schaffen den Rahmen für die Struktur und Inhalte deiner Home­page. Und erst, wenn du dir über all das im Klaren bist, geht’s an die Äußer­lich­keiten wie Design und Funktionen.

Einen abschlie­ßenden Gedanken möchte ich dir noch mitgeben: Deine Home­page ist KEIN stati­sches Objekt, das du einmal erstellst und das war’s. Sie entwi­ckelt sich mit dir weiter, mit deinen Werten, deiner Ausrich­tung, deinen Ange­boten. Deshalb darfst, nein: sollst du sie regel­mäßig an dein aktu­elles Ich anpassen, damit auch wirk­lich die RICHTIGEN Kundinnen und Kunden zu dir finden.

Du wirst merken: Je mehr Klar­heit du für dich gewinnst, umso leichter kommst du mit dem Beant­worten der Fragen voran. Eins führt zum anderen – deshalb kannst du auch in aller Ruhe einen Schritt nach dem anderen gehen. Ich begleite dich sehr gerne dabei und setze deine Home­page-Wünsche um, wenn du das möch­test – mehr darüber findest du auf meiner Ange­bots­seite.

Dir brennen aber schon vorab wich­tige Fragen auf der Zunge? Dann verein­bare einfach ein kosten­loses Erst­ge­spräch und wir finden gemeinsam Antworten!

Nadine Möller Webdesignerin
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